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Ausstellungen

Alina Kunitsyna. Flux-Time


MMKK Museum Moderner Kunst Kärnten, Burggasse 8, 9020, Klagenfurt
8. Mär 2018, 00:00 Uhr - 20. Mai 2018, 00:00 Uhr

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Alina Kunitsyna ist 1981 in Minsk geboren und in Russland aufgewachsen. Nach dem Besuch des Kunst-Lyzeums in Minsk von 1991 bis 1998 und einem Aufenthalt in Prag, setzt sie ihre Ausbildung in Linz an der Universität für Gestaltung fort. Ab 2003 studiert sie Neue Medien bei Peter Kogler an der Akademie der bildenden Künste in Wien und schließt 2007 mit dem Diplom bei Constanze Ruhm ab. Seither ist die Künstlerin freischaffend tätig und arbeitet in Wien und in Damtschach in Kärnten. Seit 2017 unterrichtet Alina Kunitsyna an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Für ihr Werk hat sie bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem den Preis für Kunst und Digitale Medien der Akademie der bildenden Künste in Wien, den Förderungspreis für bildende Kunst des Landes Kärnten und den Kapsch Kunstpreis.

Das Thema der Falte nimmt innerhalb des künstlerischen Œuvres von Alina Kunitsyna einen hervorragenden Stellenwert ein. Es findet sich in unterschiedlichen Darstellungen, in denen die Künstlerin der Frage nach dem Körper, nach seiner An- und Abwesenheit, nach Dasein und Vergänglichkeit nachgeht und ein Spiel von Verhüllen und Offenbaren, von Versprechen, Sehnsucht, Verführung, von Erfüllung und Enttäuschung, Anschein und Sein zelebriert. Es geht dabei um Fragen der Wahrnehmung, um das Sehen und Sichtbarmachen, das die Malerei über den herkömmlichen Augentrug hinaus in ein komplexes Bedeutungs- und Reflexionsgeflecht hebt.

In der Burgkapelle installiert Alina Kunitsyna ein virtuos-realistisches Ölgemälde eines kreisrund aufgeschlagenen blauen Fächers, der sich dominant vor das barocke Wandfresko mit der Darstellung der Himmelfahrt des Heiligen Domitian schiebt und diese mehrdeutig verbirgt. Die Künstlerin bedient sich einer der Barockmalerei äquivalenten bildnerischen Sprache, um einen profanen geistigen Raum parallel zum religiösen des Freskos zu schaffen, in dem die historische Erzählung mit ihren eigenen Mitteln relativiert wird und neue Perspektiven – physischer und metaphysischer Natur – etabliert werden.

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