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Theater

Das Mädchen mit dem Fingerhut


Künstlerhaus, Goethepark 1, Goethepark 1, 9020, Innere Stadt
14. - 18. Mär 2018

5a6a98292158b71702000661 Österreichische Erstaufführung im Künstlerhaus Klagenfurt des Theaterstücks Das Mädchen mit dem Fingerhut von Michael Köhlmeier "Menschen gingen an ihr vorüber, aber keiner sagte etwas. Sie sah nicht aus, als wäre sie verloren gegangen. Sie sah aus, als wartete sie.“ Das Theater WalTzwerk plant für das Frühjahr 2018 Michael Köhlmeiers Roman „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ zu dramatisieren und auf die Bühne zu bringen. Bei diesem Text von Michael Köhlmeier handelt es sich um eine Österreichische Erstaufführung. „Ein Roman über Liebe, Verwahrlosung und das Böse. Es ist eine Parabel über die Schwierigkeit, das Gute zu wollen und es auch zu tun. Ein Text, den man nicht vergisst:“ Verena Auffermann, Lesart/DEUTSCHLANDRADIO KULTUR Regie: Valerie Voigt-Firon Schauspiel: Sarah Rebecca Kühl, Markus Achatz Musik: N.N. Ausstattung: Sascha Mikel Dramaturgie: Peter Ebner/ Valerie Voigt-Firon Zum Inhalt: Eine Stadt irgendwo in Westeuropa. Es ist Winter. Auf dem Markt steht plötzlich ein Mädchen. Woher sie kommt? Warum sie hier ist? Wie sie heißt? Sie weiß es nicht. Yiza, sagt sie, also heißt sie von nun an Yiza. Nach einiger Zeit lernt Yiza einen Jungen kennen: Arian. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg. Ihr Ziel: Etwas zu essen und ein warmer Ort, an dem sie bleiben können. Das Mädchen mit dem Fingerhut erzählt die Geschichte zweier Kinder, die auf sich alleingestellt, in der Wildnis unserer Welt ums Überleben kämpfen. Der Autor Michael Köhlmeier schaut ihnen dabei mit großer Empathie über die Schulter und beschreibt, was er aus ihrer Perspektive sieht: Eine Welt, in der das Gutgemeinte oft nicht das Richtige ist und Mitleid sonderbaren Regeln folgt. "Sie mögen Kinder nicht, die Augenbrauen habe wie du", heißt es. Auf diese Weise macht Michael Köhlmeier erfahrbar, was absolute Fremdheit und "Nichtverstehen" bedeuten. Am Ende nimmt Arian Yiza mit zu seinen Freunden. "Die Freunde", schreibt Köhlmeier, "das sind eine Horde von Zerlumpten, die bereits zu alt sind für Mitleid und Rührung." In der Doppeldeutigkeit dieses Satzes bringt er eine für unser zukünftiges Zusammenleben vielleicht entscheidende Beobachtung zum Ausdruck: Die Freunde sind nicht nur zu alt, um Mitleid und Rührung in uns zu wecken, vielleicht haben sie auch schon zu viel erlebt, um selbst noch Mitleid und Rührung empfinden zu können. 14. - 18. März 2018 um 20 Uhr Künstlerhaus Klagenfurt Karten unter 0676 / 57 44 833

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